Aktuelles, Allgemein / September 2014

Wohnungsmangel: Kritik an Vorgehen der Verwaltung

Mit scharfen Worten kritisiert der Hardtberger Bezirksvertreter von PRO NRW, Detlev Schwarz, die Haltung der Verwaltung in Hinsicht auf den Wohnungsmangel im Bezirk und in der gesamten Stadt.

„Anstelle der VEBOWAG ohne Auflagen 5 Mio Euro zur Verfügung zu stellen, obwohl diese seit Jahren vergeblich nach Baugrundstücken sucht, wäre es angemessener, Alternativlösungen wie folgt vorzuschlagen: Aufkauf von Leerstand, dessen notwendige Modernisierung und Renovierung, und eine anschließende kostengünstige Vermietung“.

In der letzten Bezirksvertretungssitzung Anfang September meldete sich Schwarz mit eigenen Anmerkungen zu Wort und bezeichnete die Praxis der Verwaltung als fehlgeleitet. Anstelle „Runde Tische“ zu veranstalten, sollte man den Kontakt zu den Bürgern im direkten Gespräch suchen. Durch bürgernahes Verwaltungshandeln wäre schnell zu erfahren gewesen, dass beispielsweise auf dem Brüser Berg massiver Leerstand vorhanden ist. Dabei handelt es sich einerseits um Wohnungen und Häuser die zwar zum Verkauf gedacht sind, jedoch auf dem freien Wohnungsmarkt keine Abnehmer finden, und andererseits um Mietobjekte, bei denene eine zu hohe Maklerprovision, verbunden mit einem schlechten Zustand (z.B.Einbauküchen von Anfang der 80er-Jahre) mögliche Interessenten abschrecken. Hier wäre die VEBOWAG als regionaler Marktführer im Bereich Wohnen gefragt, um einzugreifen und durch gezielte Investitionen die Mängel zu beheben.

PRO NRW wird im Rahmen der Parteiarbeit auf dem Hardtberg dieses Thema offensiv an die Öffentlichkeit tragen.

Tags: , , , , ,

Seiten

Impressum | © 2018 PRO NRW – Kreisverband Bonn | Based on Themnific Theme