Über uns

Die Bürgerbewegung PRO NRW ist mit einem Alter von sieben Jahren eine sehr junge Partei. Hervorgegangen ist sie aus dem im Juni 1996 gegründeten Verein Bürgerbewegung PRO Köln, der anlässlich der Kommunalwahl im September 2004 in Westdeutschlands größter Metropole aus dem Stand 4,7 Prozent der Wählerstimmen für sein volksnahes Politikmodell gewinnen konnte. Als Verein wurde PRO NRW am 6. Februar 2007 in Leverkusen gegründet. In Bonn kam es am 9. September 2007 zur Umgestaltung des Vereins in eine Landespartei mit einer Registrierung beim Bundeswahlleiter.

Dieses Ereignis in der Stadthalle Bad Godesberg bedeutete allerdings noch nicht die Gründung eines örtlichen Parteiverbandes. Erst am 2. Dezember 2008 erfolgte dies im Rahmen einer eigenen Veranstaltung in der Bonner Innenstadt. Zum Gründungsvorsitzenden wurde Nico Ernst gewählt. Trotz eines knappen Zeitplans von nur gut neun Monaten wurde die Teilnahme an der Stadtratswahl beschlossen.

Ein flächendeckender Wahlantritt mit 33 Kandidaten in allen Teilen der Bundesstadt konnte zum 30. August 2009 realisiert werden. Der Kreisvorsitzende und Spitzenkandidat Ernst wurde mit 1,58 Prozent der stadtweiten Wählerstimmen als jüngstes Mitglied in den Rat gewählt. Mit überdurchschnittlichen 3,2 Prozent im Bereich Hardtberg erhielt Markus Rodrian einen Sitz in der Bezirksvertretung.

Am 6. Oktober 2009 fand die erste Jahreshauptversammlung des nun kommunalpolitisch verankerten Kreisverbandes statt. Neuer Vorsitzender wurde auf Grund herausragender Leistungen im Wahlkampf Detlev Schwarz – ein langjähriges ehemaliges CDU-Mitglied -, damit der neue Stadtverordnete Ernst sich ganz seiner Ratstätigkeit widmen konnte.

Nächster Kraftakt für den Verband war die Organisation des Landtagswahlkampfes 2010 in Bonn und dem benachbarten Rhein-Sieg-Kreis, wo es zum damaligen Zeitpunkt noch keine Kandidatur der Bürgerbewegung PRO NRW gegeben hatte. Zwecks Flächendeckung mit Direktkandidaten mussten in der Region vorab über 600 gültige Unterstützungsunterschriften nebst einigen Unterschriften für die Landesliste der Partei eingeholt werden. Ein Areal von knapp 1.300 km² mit rund 920.000 Einwohnern musste flächendeckend plakatiert werden. Zusätzlich mussten Flugblatt-Verteilaktionen und Infostände stattfinden.

Die Anstrengung der fleißigen Aktivisten wurde am 9. Mai 2010 mit einem gesteigerten Ergebnis von 1,6 Prozent Zweitsimmen im Nord- und 2,1 Prozent Zweitstimmen im Südwahlkreis Bonns honoriert. Mit 2.600 Wählern in der Bundesstadt schenkten im Vergleich zur Kommunalwahl 550 Personen mehr der nonkonformen Bürgerbewegung ihr Vertrauen. Ein respektables Resultat gab es ebenso im linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis mit zwei Prozent. Die drei rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Wahlkreise lagen allesamt etwas über einem Prozent der abgegebenen Zweitstimmen für PRO NRW.

Bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 wurde PRO NRW mit 1,6% und einem Stimmenzugewinn gestärkt in den Stadtrat wiedergewählt. Im Bezirk Hardtberg konnte man sich auf 3,4% steigern. Trotz eines engagierten Wahlkampfes in dem viele inhaltliche Akzente gesetzt werden konnten, blieb es leider nur bei einem kleinen Zugewinn. Zu verdanken war dies neben gezielten Störaktionen linksautonomer Aktivisten auch einer medialen Hetzkampagne, die eine Woche vor der Wahl mit dreisten Unterstellungen und Unwahrheiten gefüttert, gezielt eine negative Stimmung gegenüber PRO NRW erzeugte.

Die Mandatsträger der Bürgerbewegung PRO NRW nehmen ihren Wählerauftrag als einzige Vertreter einer Partei rechts der CDU in Bonn sehr ernst und werden auch in den kommenden Jahren eine bürgerorientierte Politik verfolgen. Denn dafür, für eine authentische Arbeit nahe am Bürger, steht die Bürgerbewegung PRO NRW auch in Bonn mit ihrem Namen!

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