Aktuelles, Allgemein / November 2015

CDU schwächelt bei Grundrechenarten

In Hinsicht auf die Unterbringung mehrerer tausend Asylbewerber in Bonn gerät die CDU wohl mehr und mehr an die eigene Belastungsgrenze. Nicht anders sind die peinlichen Rechenversuche des Fraktionsgeschäftsführers Georg Fenninger zu erklären.

Dem General-Anzeiger erläuterte Fenninger am heutigen Mittwoch, momentan würden sich etwa 3.000 Flüchtlinge in Bonn aufhalten. 1.100 Personen in Erstaufnahmeeinrichtungen, 2.100 Personen in städtischen Unterkünften und 600 Personen in Privatwohnungen. Insgesamt ergibt dies aber eine Summe von knapp 3.800 Asylbewerbern, eine Zahl, die deutlich näher an 4.000 als an 3.000 anzusiedeln ist. Derartige „Rechenkünste“ sind eigentlich Bestandteil des Mathematikunterrichts der zweiten oder dritten Grundschulklasse.

Angesichts der Tatsache, dass die Stadtverwaltung für den 1.10.2015 eine Zahl von 1.900 Personen vermeldete, sind zwei Erklärungen möglich. Entweder hat sich die Zahl der Asylbewerber in den vergangenen Wochen exakt verdoppelt, oder die Verwaltung hat den Fragesteller von PRO NRW bewusst fehlinformiert. Dieser Tatsache wird der PRO-NRW-Stadtverordnete von Mengersen mit einer weiteren Kleinen Anfrage zeitnah auf den Grund gehen.

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